Mittwochspalte 18.03.2026: Weimer in den Eimer!

Auch in Tübingen. Zugegeben, ein Verein ist keine Buchhandlung, Zensur bleibt jedoch Zensur. Kein Problem für die AL/Grüne-Gemeinderatsfraktion beim „Streichantrag“ (s. die öffentlich zugängliche Vorlage 804e/2025) hinsichtlich Fördermittel für die Tübinger Gesellschaft Kultur des Friedens? Ihr sollen die jährlichen Zuschüsse der Stadt für ihre Arbeit komplett gestrichen werden, Trommelwirbel: Weil der AL/Grünen-Fraktion die Arbeit der Gesellschaft politisch nicht in den Kram passt! Ein Schelm wäre einer, der mit „das ist doch keine Überraschung“ reagiert. Es bleibt nur zu hoffen, dass dadurch die anderen rechts-konservativen Fraktionen im Tübinger Gemeinderat sich nicht ermuntert fühlen, ebenfalls radikal im Sinne ihres Haushaltkonsolidierungs-Fetisch den Rotstift bei unseren anderen wichtigen Tübinger sozialen Initiativen, wie z.B. einem politisch linken Chor, anzusetzen, und ihnen die Gelder zu nehmen. Das Öffnen der Büchse der Pandora sozusagen.
Als vor ein paar Jahren die Gemeinnützigkeit, und dadurch folglich finanzielle Mittel, diverser Non-Profit-Organisationen, wie z.B. Attac, Campact etc., in Frage gestellt wurde, schrien sie noch, die Grünen. Der Zeitgeist wandelt sich, die AfD versucht im Gleichklang mit CDU/CSU politisch unliebsame Organisationen aus dem Weg zu räumen, in dem sie unter anderem Fördermittel für Demokratie-Projekte streichen wollen. Ich hab in Tübingen darauf keinen Bock!!

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